10 Februar 2011

Plastic Planet - Sondermüll rund um uns herum

Hallo,

vor einiger Zeit, ca 3 Wochen, habe ich einen Bericht über einen Filmemacher und seine Dokumentation "Plastic Planet" gesehen. Wenn Ihr das Ganze lieber selber nachlesen wollt - bitte:
Plastic Planet
Für alle anderen gebe ich mal eine kurze Zusammenfassung und ein paar Fakten:

-mit der Menge Kunststoff die in den letzten 100 Jahren produziert wurde, kann man die Welt 6x einpacken
-mehr als 100.000 Tiere sterben jedes Jahr daran, da sie Plastik das im Meer schwimmt fressen, weil sie es für Futter halten
-Plastik enthält Phtalate, Polycarbonat (eine Sorte von Plastik) enthält Bisphenol A - diese Stoffe gelangen in unseren Körper wenn wir sie anfassen, daraus trinken oder Lebensmittel die darin eingepackt waren essen. Phtalate sind in Tierversuchen nachgewiesen worden als krebserregend, entwicklungstoxisch, reproduktionstoxisch. Bisphenol A hat eine östrogenartige Wirkung und beeinflußt damit unseren Hormonhaushalt (zB. Stoffwechsel und Immunsystem).
- Bisphenol A ist bis heute in Deutschland noch in vielen Babyprodukten (Schnullern, Saugern, Trinkbecher usw) nachweisbar. In Dänemark und Frankreich ist Bisphenol A in Babyprodukten mittlerweile verboten.
-Polycarbonat (enthält Bisphenol A) ist in vielen Haushaltsgeräteteilen, Schüsseln für Lebensmitteln, hitzebeständige Flaschen (Babyflaschen), Mikrowellengeschirr, CD-Hüllen, Lebensmittelverpackungen die mit dem Code 7 oder PC gekennzeichnet sind, in Klebern. Weiterhin in der Beschichtung von Getränkedosen, Konservendosen, Tetrapacks, Konserven- und Flaschendeckeln

- Phtalate sind nachweislich im Hausstaub, in unserem Blut (!) und in der Muttermilch
-Weichmacher sind nicht im Kunststoff gebunden, sie können verdampfen, ausgewaschen oder abgerieben werden

Hier mal ein Interview mit Werner Boote dem Filmemacher
und das es auch ein Leben ohne Plastikkonsum geben kann beweist die
Familie Krautwaschl und in ihrem Blog.

Die Industrie mit ihren 900 Mrd. Umsatz im Jahr, setzen uns diesen Sondermüll vor. Wir als Verbraucher haben es in der Hand! Wir entscheiden was gekauft wird und letztendlich auch damit was weiter produziert wird.

In unserer Familie ist bereits einiges im Gange, und ich möchte Euch das nicht vorenthalten
Entsorgung Plastikmüll aus der Küche
Die Mikrowelle könnt Ihr Euch noch dazu denken. Und das war noch lange nicht das Ende!

Seit 2 Wochen kaufen wir nunmehr nur noch Milch am SB Milchautomaten, Mineralwasser wieder nur in Glasmehrwegflaschen, möglichst alles an Obst und Gemüse unverpackt aus dem Handel oder vom Markt, Milchprodukte im Glas, ebenso wie einiges anderes an Lebensmitteln das wir nicht selbst herstellen können. Brot, Quark und Frischkäse wird selbst hergestellt, Käse und Wurst nur noch von der Frischetheke und abgepackt in mitgebrachten Glasbehältern. Mittlerweile habe ich so viele Geschäfte angesehen und gesichtet was wir wo kaufen können, und ich muß sagen, wir finden bis auf ein paar kleine wenige Ausnahmen alles. Manches wird teurer, manches günstiger. Zum Beispiel Mineralwasser im Glas - unsere Sorte ist gleich ganze 8 Cent der Liter günstiger - wenn ich das auf unseren Wasserverbrauch ausrechne ist das schon so einiges das man da spart.

Viele Grüße
Nicole

09 Februar 2011

Ein Mei Tai mit Kopfstütze

Hallo,

ein weiterer Mei Tai ist fertig - und auf Wunsch mit Kopfstütze. Von der Idee im Kopf bis zur endgültigen Fertigstellung hat mich die Umsetzung doch ein wenig Zeit gekostet. Zum Schluß ist es dann aber doch noch so geworden wie ich es mir vorgestellt habe.







Einen weiteren habe ich bereits eigentlich schon fertig, aber ein paar Kleinigkeiten bekommen noch einen Feinschliff und erst dann wird er gezeigt. Ein paar Tage wird es wohl noch dauern. Im Moment bin ich mit anderen Dingen beschäftigt. Dazu aber ein anderes Mal.

Viele Grüße
Nicole

22 Januar 2011

Winterkleid

Hallo,


für ein kleines Mädchen hatte ich noch ein Winterkleidchen aus einem Stück Fleece geplant. Meine Idee war den Rand mit selbstgemachten Schrägband aus einem Baumwollstoff zu umranden. Der untere Kleiderrand klappte ja noch ganz gut, allerdings der obere Rand der durch die zuknöpfbaren Träger eine reine Berg und Talfahrt waren -übel. Der Fleece gab doch enorm nach, und so konnte das ganze nur gerettet werden durch halbwegs kräftiges einbügeln. Aber so gehts denn dann doch noch.
An den Schultern wird das Kleid mit stoffbezogenen Knöpfen verschlossen, und als Deko eine kleine Rose.
Die Rose wurde nach einer wirklich leichten Anleitung auf Youtube - Stoffrose ohne Schablone genäht.

Viele Grüße
Nicole

20 Januar 2011

Retro Küchenschürze

Hallo,

eine weitere Retro-Küchenschürze ist fertig. Diesmal war es ein Geburtstagsgeschenk und auf Wunsch der Beschenkten sollte es weiß-blau im friesischen Stil sein. Das stellte mich vor die Aufgabe, das ich zwar eine Seite für ostfriesische Stoffe gefunden habe, die aber so gar nicht dem entsprachen was gewünscht war. Vielmehr erinnerte ich mich da an eine weiß-blaue Teetasse die aus Ostfriesland hier ihr neues zu Hause fand und dessen Muster es so oder ähnlich zu finden galt.
von vorne
Gefunden habe ich diesen wunderschönen Patchwork Stoff von Clothworks "Blue Palace" den ich bei Ebay ergattern konnte. Die Rückseite ist aus dem Stoffladen in weiß mit zarten blauen Streifen
die Rückseite
Aufgrund der Verarbeitung der Ränder rundherum mit Schrägstreifen ( die übrigens bei beiden Schürzen selbst hergestellt waren) kann die Schürze wirklich von beiden Seiten getragen werden. Dazu werden Knoten an den Bändseln geöffnet und anders herum durchgezogen. Voila!



Viele Grüße
Nicole